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<pre>Damit sind die Berliner zum jetzigen Zeitpunkt auf der erste Bayern-Jäger. Ob der Klub aus der Hauptstadt dem Liga-Primus die Meisterschaft streitig machen könnte, darüber kann Dardai nur herzhaft lachen.  <p> Ebenso dominant wird wohl auch die TSG auftreten. Die Frage ist nur, ob oder wie lange die Wölfe die Angriffe zu verteidigen wissen.  <p>  Dank des endlich geplatzten Knotens wirkt es auch gleich nur noch halb so schlimm, dass dem gleichfalls neu installierten Sportdirektor Jens Todt nur ein schmales Budget zur Verfügung steht — zuletzt war Marks Gisdol immer gut damit gefahren, auf Ã„nderungen in der Startelf zu verzichten. <p> Um dieser Rolle schlussendlich auch gerecht zu werden, ist allerdings höchste Vorsicht geboten. Ã„hnlich wie die jüngsten Kontrahenten verfügt nämlich auch der FCA über eine moralisch intakte und außerordentlich kampfstarke Truppe. <p>  Da der Bayer-Coach seine Offensivabteilung gegen Mainz aber immerhin gleichhälftig mit Spielern bestückte, die erst in bzw. kurz nach der Sommerpause am Rheinufer angeheuert hatten (Hernandez, Kampl und Kramer), ist es jedoch auch keine Sensation, dass der schöne Fußball noch eine Weile auf sich warten lässt. Gerade flüssige Kombinationen setzen bekanntlich voraus, dass man die Laufwege seiner Mitspieler nicht nur aus dem bloßen Videostudium kennt.  </pre>


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<pre>Doch mittlerweile ist ein Einsatz des ehemaligen 96ers mehr als fraglich. Harnik zog sich im Testspiel gegen Villarreal eine Muskelverletzung zu, daher ist ein Einsatz beim Bundesliga-Auftakt alles andere als sicher.  <p> Das bisherige Abschneiden in der der Rückrunde lässt jedoch vermuten, dass der FSV Mainz bereits im Überholvorgang begriffen ist; seit dem Jahreswechsel haben die Niedersachsen schließlich die zweitschlechteste Punktausbeute aller Bundesligisten eingespielt.  <p>  Rein statistisch kann sich die Mannschaft von Julian Nagelsmann nun auch vom Trip in die Veltins-Arena nicht sonderlich viel versprechen; beim FC Schalke hatte der Tabellenvierte schließlich schon bei seinen letzten fünf Anläufen stets in die Röhre geguckt. <p> Nicht ganz so erfolgreich ist die Testspielphase aus Schalker Sicht verlaufen. Nachdem mit AndrÃ© Breitenreiter in der Sommerpause einer neuer Coach in anheuerte, blicken die Schalker auf drei Siege (gegen den VfL Osnabrück, Austria Klagenfurt und KS Lechia) drei Remis (gegen Porto, Twente Enschede und Udinese Calcio) und eine Niederlage (gegen den Wolfsberger AC) zurück. <p>  .@MrAncelotti: "Wir müssen uns in der Defensive weiter verbessern, aber ich bin nicht beunruhigt. Wir werden uns weiter steigern." #FCBB04 pic.twitter.com/Es2OjBoqaZ  </pre> 


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<pre> Zum Auftakt bekommen es die Niedersachsen schließlich gleich mit dem FC Schalke zu tun, der bekanntlich als amtierender Vizemeister in der Volkswagen Arena erscheint.  <p> Im Schnitt kassierte Leverkusen bei den letzten fünf Auftritten in Wolfsburg drei Gegentore. Zudem haben die Leverkusener in der laufenden Bundesliga-Saison auswärts drei von vier Spielen verloren. Nur in Mainz gab es einen Sieg. Wenn auch glücklich — der Siegtreffer fiel erst in der Nachspielzeit.  <p>  Ob es die Schwaben dieses Mal besser machen können, wird sich erst erweisen. Nach den zwei Pleiten in Folge gehen sie nicht gerade mit viel Selbstvertrauen in dieses Spiel. <p>  Vor allem die Art und Weise, wie sich die Brustringträger bei den Rheinhessen präsentierten, musste Zweifel am Vorhandensein der obligatorischen Bundesliga-Tauglichkeit wecken; beim Tabellennachbarn hatten die Gäste über nahezu die gesamte Spielzeit einen hoffnungslos überforderten Eindruck hinterlassen. <p>  Bei der spielerisch deutlich höher einzuschätzenden TSG kommt es gleichwohl wieder einmal auf ganz andere Qualitäten an: Den schon zuletzt zur Betulichkeit neigenden Hausherren dürfte am ehesten mit Gier und unbedingter Willensstärke der Schneid abzukaufen sein.  </pre>


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<pre> Ausgerechnet im Nordderby gegen den Hamburger SV folgte die nächste Pleite. Skripnik ließ zwar Galvez und Zander auf der Bank schmoren und brachte Lukimya, Gebre Selassie sowie Pizarro, doch die Umstellungen konnten das sehr frühe Gegentor nicht verhindern (Ilicevic in der Minute, Anm.).  <p> Der „Pflichtsieg“ gegen die Niedersachsen würde eine lange Durststrecke beenden. Den letzten Dreipunkter gegen Wolfsburg gab es vor über drei Jahren, als sich Stuttgart zuhause mit 3:2 durchsetzen konnte.   <p> Wenngleich der nur vier Zähler betragende Rückstand auf die Champions-League-Startplätze der TSG nach wie vor erfreuliche Perspektiven verspricht, scheint derzeit der Absturz in die tabellarische Bedeutungslosigkeit um einiges naheliegender zu sein. <p>  für uns Wettfreunde steht daher fest: Fernab unseres klassischen 1/X/2-Tipps ziehen wir aus gutem Grund auch eine Over/Under-Wette auf mehr als 3,5-Tore in Erwägung.  <p> Neun Punkte beträgt der Vorsprung des Tabellen-Elften auf den Relegationsplatz und 15 Zähler werden in verbleibenden fünf Spieltagen noch vergeben.  </pre>


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<pre> Nach dem 4:0 gegen Stuttgart in Feierlaune: RB-Coach Jesse Marsch. (Â© IMAGO / Revierfoto)  <p> Nun spricht es für die Moral der Niedersachsen, dass sich das Team auch von dieser ärgerlichen Niederlage nicht vom gerade erst eingeschlagenen Kurs abbringen ließ: Statt sich umgehend wieder im Schneckenhaus zu verkriechen, fuhr 96 gegen Ingolstadt den höchsten Sieg seit drei Jahren ein.  <p>  Vor allem in der ersten Halbzeit spielten die Werderaner den Europapokal-Aspiranten an die Wand. 8:1-Torschüsse und 4:0-Ecken lautete die Bilanz nach Durchgang eins — aber auf der Anzeigetafel stand es durch ein Tor von Niklas Moisander „nur“ 1:0. <p>  Zum Vergleich: Der FC Bayern holte im selben Zeitraum 14 Siege und in Summe 42 Punkte und führt die Tabelle der jüngsten 15 Runden überlegen an.  <p> „Das war extrem bieder. Da fehlt das Überraschungsmoment, da fehlen zielstrebige Aktionen.“  </pre>


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